Ehrung und Dankbarkeit
Bild oben: Die Rektorin Christine Durrer richtet die Worte an die versammelten Gäste
Eine Winterlinde für Mutter Maria Theresia: Ein lebendiges Zeichen der Dankbarkeit
Am Nachmittag des 17. Dezember 2025 versammelten sich Vertreter*innen der Stiftung Theresianum Ingenbohl im Park vor dem neuen Pflegeheim St. Josef auf dem Klosterhügel. Anlass war die feierliche Pflanzung einer Winterlinde – ein besonderes Geschenk an das Kloster Ingenbohl. Die Pflanzung fand zu Ehren des 200. Geburtstags von Mutter Maria Theresia statt und steht zugleich als Symbol der Dankbarkeit für die fortwährende Unterstützung durch das Kloster.
Anwesend waren neben der Rektorin der Schule auch der Stiftungsratspräsident René Baggenstos sowie die Oberin Sr. Tobia Rüttimann, beide Mitglieder des Stiftungsrats. Gemeinsam setzten sie den Baum als Zeichen der Verbundenheit und des Respekts vor dem Wirken Mutter Maria Theresias. Ihr berühmtes Zitat «Das Gramm Gold entdecken, das in jedem Menschen verborgen ist» hallte dabei symbolisch mit: Die Winterlinde, bekannt für ihre Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit, soll künftig nicht nur den Park bereichern, sondern auch an diesen Auftrag erinnern.
Die Feierlichkeit bot Gelegenheit, gemeinsam auf das Erbe der Gründerin zurückzublicken und die Bedeutung des Klosters sowie der Schule für die Region und darüber hinaus zu würdigen. Die Stiftung Theresianum Ingenbohl dankt allen Beteiligten, die diesen besonderen Moment ermöglicht und mitgestaltet haben.
Die Winterlinde (Tilia cordata) ist nicht nur ein stattlicher Baum mit herzförmigen Blättern und duftenden Blüten – sie steht auch für Beständigkeit, Gemeinschaft und Schutz. Als einer der langlebigsten heimischen Bäume kann sie mehrere hundert Jahre alt werden und prägt so Generationen. Ihr dichter Wuchs und das weiche Holz machten sie früher zu einem beliebten Treffpunkt unter freiem Himmel, etwa als «Dorflinde» auf öffentlichen Plätzen.
Im Winter zeigt sich ihre besondere Widerstandsfähigkeit: Während andere Bäume kahl daliegen, trägt die Winterlinde ihre Knospen bereits für das nächste Jahr in sich. Diese Eigenschaft macht sie zu einem Symbol der Hoffnung und des Neuanfangs – passend zur Pflanzung zu Ehren Mutter Maria Theresias, die stets das Potenzial in jedem Menschen sah.
Mit ihrer robusten Art und ihrer Fähigkeit, auch in schwierigen Böden zu gedeihen, erinnert die Winterlinde daran, dass Wachstum und Gemeinschaft oft Geduld und Pflege brauchen. Ein Baum, der nicht nur Schatten spendet, sondern auch Geschichten trägt.
Grosser Dank geht an: