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Geschichte
Ein erstes Theresianum entstand in Chur. Hier war 1853 im Gäuggeli das erste Kreuzspital entstanden, dem sich ein Waisenhaus mit Primarschule und ein Pfründerhaus anschlossen. 1857 konnte ein kleines Pensionat eröffnet werden mit einer Töchterschule, und ein dreiklassiges Seminar begann sich zu entfalten. Wegen fehlender Unterstützung durch den Churer Stadtrat wurde das „Pensionat und Lehrerinnseminar“ ab 1860 in einem Seitenflügel des Klosters Ingenbohl geführt. Der Gründer Pater Theodosius Florentini beauftragte die Generaloberin Mutter Maria Theresia Scherer mit der Führung der Töchterschule.
Vielfalt und Reichtum der Ausbildung
Das Theresianum Ingenbohl war und ist stets offen für die Bedürfnisse der Menschen, ob diese lokalgebunden oder zeitbedingt erscheinen. Im Verlauf der ersten Jahrzehnte galt es, eine Mädchenschule fortschreitend an die zunehmenden Bedürfnisse der Zeit (mit zwei Nachkriegszeiten) anzupassen, das heisst Abteilungen mit verschiedener Berufsausrichtung und mit Altersstufen zwischen 12 bis 20 Jahren auszubauen. Schultypen, kurzfristig und mit kleinem Klassenbestand realisiert, standen jahrelang hoch im Kurs oder waren von nur kurzer Lebensdauer, während andere, trotz ständiger Veränderungen, über Jahrzente hinweg lebendig blieben bis heute.
In Zahlen und Stichworten
1857
Primarlehrerinnenseminar, Höhere Töchterschule, Chur
1860
Umzug ins Kloster Ingenbohl
1888
Grundsteinlegung Theresianum durch Mutter M. Theresia Scherer
1889/90
Zusätzlich Kindergärtnerinnen- und Arbeitslehrerinnenseminar, Realschule, Haushaltungskurs sowie Kurse für Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch
1908
Handelsschule
1912
Diplomprüfungen im Haus
1913 bis 16
Neubau (Mittelbau)
1916
Hauswirtschaftslehrerinnenseminar
1925
Gymnasium Typus B (1932 bundesrätliche Anerkennung)
1968 bis 71
Umbau Wohn- und Schulhaus (Schlafsäle, Einzelzimmer für Schülerinnen, Speisezimmer, Küche, Krankenstock, Medienraum, Methodikzimmer)
1974/75
Umbau Aula und Kapelle (anstelle der Immaculata-Kirche)
1976 bis 80
Neubauten: Turnhalle, Schwimmbad, Werkräume, Musikhaus, Wohnbau, Schreibmaschinenzimmer, Nassraum etc.
1985
Informatikzimmer
1989
Einführung der Fünftagewoche
1995
Einführung von Wirtschafts- und neusprachlichem Gymnasium
1997
Übergang der Trägerschaft an die Stiftung Theresianum Ingenbohl
1998
Ausbau Informatikzimmer mit Internet-Anschluss
1998
Einführung des neuen Maturitätsreglementes (MAR)
1999
Neues Ausbildungskonzept Curriculum 99 im Kindergärtnerinnenseminar. Breite Allgemeinbildung in den ersten zwei Jahren, intensive Berufsbildung im 3. und 4. Ausbildungsjahr.
1999
Eröffnung der Cafeteria [ti:si:] als Begegnungsort von Studierenden, Mitarbeitenden, Ehemaligen und Gästen. Initiiert und finanziell unterstützt durch den Verein für Ehemalige und Freunde des Theresianums Ingenbohl.
2000
Neuprofilierung des Gymnasiums mit dem neuen Curriculum MAR II: Bilinguale Maturazüge Deutsch/Französisch und Deutsch/Englisch, Schwerpunktsetzung in den Bereichen Pädagogik, Musische Fächer und Naturwissenschaften. Umsetzung ab Sommer 2001 in parallel geführten Klassen.
2000
75 Jahre Maturitätsanerkennung.
Grosses Jubiläumsfest am 23./24. Juni 2000
2002
Einführung der ersten Fachmittelschule im Kanton Schwyz
2005
Letzte Diplome im Arbeits- und Hauswirtschaftslehrerinnenseminar
2006
Letzte Diplome im Kindergärtnerinnen- und Primarlehrerinnenseminar
2006
Eröffnung der Orientierungsschule (7. bis 9. Schuljahr) mit generierendem Lernen
2007
Umbau Wohngruppen 3. OG in drei Lernlandschaften für die Orientierungsschule. Umbau Wohngruppen 4. OG in 25 Einzelzimmer
2008
Einführung der Fachmaturität Pädagogik
Umbau der ehemaligen Schwesternzimmer im Wohnhaus in 28 Internats-Doppelzimmer
2009
Umbau der alten Internatszimmer im 3. und 4 OG West
2010
150 Jahre Theresianum Ingenbohl mit Jubiläumsprogramm
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